Protagonischt

Josh Elsener sucht seinen Vater

„Eine Sache beschäftigt mich ungemein. Wie ich kurz vor dem Ableben meiner Mutter von ihr erfahren durfte, lebt mein leiblicher Vater offensichtlich entgegen all ihrer früheren Angaben immer noch in der Schweiz. Leider konnte mir weder das Telefonbuch noch das Internet bis jetzt weiterhelfen, daher habe ich beschlossen, ihn nun auch mit Hilfe der Social Networks zu finden. Bitte postet untenstehendes Video in euer Facebook-Profil! Ihr würdet mir einen riesigen Gefallen damit machen!!“, berichtet der 26 jährige Züricher Mann Josh Elsener in seinem Videoblog Protagonischt.

Dort berichtet er immer wieder in kurzen, eigenen Videos oder auch solchen, die er im Internet gefunden hat, über den aktuellen Stand seiner Suche nach seinem Vater Marcello Kampmeier. Wer sich daran beteilligen möchte, kann dies auch bei uns im Forum machen. Der neueste Beitrag zeigt übrigens immer den aktuellsten Stand. Wenn ihr also ganz von Anfang an eintauchen wollt, so beginnt am besten mit diesem Beitrag: Hallo Internet!

[youtube]3a43BPRM6ak[/youtube]

Neben dem Protagonischt-Blog gibt es noch Joshs Facebook-Profil und die Facebook-Seite zur Suche seines Vaters.

Super 8 – It arrives

Wann haben das letzte Mal knapp 1:30 Min. ausgereicht, um überall auf der Welt Menschen in eine besondere Form der Aufregung zu versetzen. Diese zeichnet sich durch ein extremes Fantum aus und führt dazu, dass sich diese Menschen sofort daran machen, alles was diese anderthalb Minuten hergeben genauestens zu analysieren und dabei auf jedes noch so kleine Detail zu achten.

Gemeint ist in diesem Fall ein neuer Trailer, der im Vorprogramm zu dem aktuellen Kinofilm „Iron Man“ in den USA zu sehen war. Spätestens nach dem kurzen Aufflackern des Namens J. J. Abrams war auch dem letzten Betrachter dieser kurzen Vorschau klar, dass in dieser Kürze mehr steckt als auf den ersten Blick zu sehen war. Immerhin hat der Erfolgsproduzent J. J. Abrams in den letzten Jahren immer wieder bewiesen, neben vielen richtigen Ideen auch das richtige Händchen für die Umsetzung dieser zu haben. So fiebern allein in den USA Millionen TV-Zuschauer dem fulminanten Finale der Mystery-Serie LOST entgegen, die der Sender ABC dort am 23. Mai diesen Jahres in einer extra langen Doppelfolge ausstrahlen wird.

Übrigens geschah im Jahr 2007 etwas ganz ähnliches, als nämlich ein mehr als mysteriöser Trailer im Vorprogramm eines größeren Filmes die virale Kampagne zu dem Film Cloverfield einleitete, der seinerseits erst im Jahr 2008 in die Kinos kam. Damals wie heute fand der Trailer über verschlungene Pfade seinen Weg in das Internet. Kurz gesagt, er wurde mit dem Handy von der Leinwand abgefilmt und auf Youtube online gestellt, so dass auch der Rest der Welt sich an dem Mysterium der kurzen Vorschau die Zähne ausbrechen konnte.

Auch der neue Trailer zu Super 8 fand so seinen Weg auf Youtube:

[youtube]TkvKfmaVFJg[/youtube]

Doch im Gegensatz zu damals hat Paramount, in dessen Verleih der Film erscheinen wird, einiges dazugelernt. Während es damals allein deshalb sehr viel Aufmerksamkeit auf den unheimlichen Trailer gab, weil Paramount die Handy-Videos auf Youtube immer wieder entfernen ließ und man ständig schauen musste, wo man den Trailer als nächstes analysieren konnte, so ist das Video dieses Mal auf Youtube eingestellt geblieben. Wahrscheinlich hing dies auch damit zusammen, dass Paramount dieses mal nur wenige Tage später bereits eine eigene HD-Version des Trailers auf den dafür üblichen Webseiten veröffentlichte.

Erste Spuren im Trailer

Wie so häufig bei Filmen, die im Zusammenhang mit Alternate Reality Games verwendet werden, so ist es auch bei dem Super 8-Trailer hilfreich, sich einzelne Bilder genauer anzuschauen. Am besten greift man dabei auf die HD-Version des Trailers zurück.

Im WikiBruce wurden bereits einige dieser Einzelbilder zusammengetragen und man kann auf einem davon die Anmutung eines Gesichtes erkennen. Doch wo kommt es her oder zu wem gehört es?

Wenn man sich dann am Ende des Trailers die im Objektiv durchlaufende Filmrolle genauer anschaut, so kann man z.B. einzelne Buchstaben ausmachen. Bringt man diese in die richtige Reihenfolge, so ergibt sich: S C A R I E S T T H I N G I E V E R S A W, wobei es sich um einen Domainnamen handelt.

Remote View auf einen fremden Desktop

Ruft man nun die URL ScariestThingIEverSaw.com auf, so baut diese eine Remote Verbindung zu einem anderen Rechner auf und präsentiert kurz darauf ein Konsolenfenster, das einen darüber informiert, dass der entfernte Rechner gerade gebootet wird. Verschiedene Systemparameter werden während dieses Bootvorgangs angezeigt und neben all den kryptischen Systemausgaben sticht eine Zeile ein wenig mehr hervor als alle anderen:

„D. MORRIS 05-FEB-77“

Doch wer ist dieser D. Morris? Super8News hat die Vermutung aufgeworfen, dass es sich dabei um Dan Morris handeln könne – einem im Ruhestand befindlichen Master Seargent der US Air Force. Die Besonderheit dabei ist, dass Dan Morris laut seiner Vita einen im Top-Secret Level der USA höher eingestuft war als jeder U.S. Präsident. Seine Vita verrät auch, dass er nicht nur an die Existenz ausserirdischen Lebens sowie UFOs glaubt sondern über Informationen und Beweise verfügt, die der NSA sogar Morde im Auftrag der Geheimhaltung unterstellen. Folgt man den weiteren Ausführungen so wird deutlich, dass der Absturz eines UFOs in Roswell sogar provoziert war und man eines der Aliens, das den Absturz überlebte sogar führ mehrere Jahre gefangen hielt, bevor es verstarb.

In den Informationen der Konsole findet man weitere Hinweise, die darauf hindeuten, dass es sich um den richtigen D. Morris handelt. So taucht zum Beispiel an anderer Stelle die Abkürzung AF auf, mit der man in den USA üblicherweise die Air Force abkürzt.

Hinzu kommt, dass die mehr oder weniger zerstörten Wagons im Trailer auch den Schriftzug „United States Air Force“ trugen. Dies konnte man zumindest in der Einstellung sehen, kurz bevor die Tür aus dem umgekippten Wagon aufgebrochen und der Kamera entgegen geschleudert wurde.

Ein Countdown läuft aus

Während des Bootvorgangs des Systems wurde man neben all den Systemmeldungen auch einige Male aufgefordert einen bestimmten Aufruf zu bestätigen. Im Anschluß daran gelangte man in eine Liste, in der nach und nach Dateien geladen wurden und deren Lade-Fortschritt angezeigt wurde. Bei diesem Lade-Fortschritt handelte es sich um einen gut versteckten Countdown, der am 13. Mai auslief.

Zwar konnte man auch vorher schon die bis dahin fertig geladenen Dateien oder zumindest Informationen dazu anzeigen lassen und über die Druckfunktion sogar eine versteckte Botschaft ausdrucken.

Stop posting publicly I can answer your questions
I have proof

>>>>

Doch wer ist es, der hier Beweise hat? Etwa wieder D. Morris?

Mit Ablauf des Countdowns und somit auch nach der Beendigung des Lade-Prozesses ist es möglich ein weiteres Mal einen Druck-Befehl aufzurufen. Dieser liefert einen zweiseitigen, eingescannten Zeitungsartikel, wobei eine der beiden Seiten von eine großflächige Anzeige von Rocket Poppeteers! geziert wird. Über eine Google-Suche findet man auch hier wieder schnell den Weg zu einer neuen Webseite: RocketPoppeteers.com, die jedoch zur Zeit noch nicht aktiv ist.

Die zwei Seiten der Zeitung enthalten aber noch eine weitere Überraschung. Schaut man genauer hin, so kann man zwei kleine Kreuze ausmachen, die auf beiden Seiten vorhanden sind. Dreht man die 1. Seite um 180° und legt diese über die zweite Seite, sodass die Kreuze beider Seiten übereinander liegen, dann ergeben plötzlich die ausgeschwärzten Bereiche auf der ersten Seite einen ganz neuen Sinn, denn man kann anhand der 2. Seite nun die darunter befindlichen Wörter ablesen.

Ohne auf weitere Punkt- und Komma-Setzung zu achten ergibt sich daraus:

no certainty if a live may be after us we go underground

In den UnForums ist man sich über den Sinn dieses Satzes einige. Er kann nur folgendes bedeuten: „There is no certainty if [target] is alive. [Target] may be after us. We must go underground to hide from [target].“

Nach all diesen bisherigen Entdeckungen sind wir nun mehr als gespannt, wie das ganze weiter geht. In jedem Fall werden wir Euch wieder berichten, wenn es weitere Entwicklungen gibt. Wenn ihr selbst aktiv in die Ermittlungen einsteigen wollt, dann schaut am besten in den UnForums oder bei uns im ARG-Reporter Forum vorbei, in denen bereits heiß über die bisherigen Geschehnisse diskutiert wird.

Im deutschsprachigen Raum hat auch Merzmensch die bisherigen Funde in seinem Blog zusammengefasst und sogar ein Videopodcast dazu produziert.

[youtube]hT1tbnjTCBI[/youtube]

 

66 Letters | Update

Es ist viel passiert seit wir das letzte Mal über 66Letters berichtet haben.

Nachdem die drei Kerzen auf der Seite 66Letters.net nacheinander zu brennen anfingen, war der baldige Beginn deutlich zu erwarten.

Kurze Zeit später erhielten mehrere Spieler mysteriöse Kassetten, welche seit den 1980er Jahren nicht mehr hergestellt werden. Diejenigen, die noch ein passendes Gerät zum Abspielen der Kassetten besitzen, konnten darauf einen Mann Klavier spielen hören. Ausserdem spricht er mit einem Kleinkind und verspricht diesem mit ihm dorthin zu verreisen, wo das von ihm gespielte Stück komponiert wurde. Schnell fanden die Spieler heraus, dass es sich hierbei um ein Stück von Mozart handelte, dass er zu Ehren seiner Mutter in Paris geschrieben hatte.

Ein paar Tage später verschickte Folge-dem-Kaninchen.de einen Newsletter zu 66Letters. In diesem Newsletter befand sich auch der Link zu einer PDF-Datei zum Thema Handschriftenkunde. Doch was sollten die Spieler damit anfangen?

Die Antwort folgte kurz darauf, als es auf 66Letters.net plötzlich möglich war einen der Briefe aus dem Stapel anzuklicken. Zum Vorschein kam ein Bild von einem Briefumschlag mit den Worten „Für Ella“ darauf. Schnell kam die Frage auf ob es überhaupt möglich sei mithilfe zweier Wörter eine Handschrift zu analysieren.

Aber kaum war diese Frage gestellt, trudelten auch schon die ersten Briefe in den Haushalten einiger Spieler ein. Jeder dieser Briefe war mit einer laufenden Nummer („xx/66“) versehen, sodass klar erkenntlich war, dass es sich hierbei um die besagten 66 Briefe handelt. Datiert sind sie allesamt auf das Jahr 1980.

Die ersten Briefe waren an eine gewisse Ella gerichtet und mit „C.“ unterschrieben, wobei es sich offensichtlich um eine Frau handelt. C. berichtet darin davon, dass sie in einer Psychiatrischen Klinik lebt. Ausserdem scheint es irgendein Problem mit einem ihrer Kinder, Felicitas, zu geben. Im weiteren Verlauf tauchten auch Briefe auf, die zwischen anderen Personen verschickt wurden. Es wurde immer deutlicher, dass Felicitas anscheinend im Alter von 6 Monaten vertauscht worden ist. Doch wer steckt dahinter und was ist der Grund für die Tat?

Wenn ihr alle bisher entdeckten Briefe nachlesen wollt, besucht 66Letters.net, dort werden diese mittlerweile zentral gesammelt. Wollt ihr auch in die Diskussion um die Briefe mit einsteigen? Dann schaut einfach im Forum vorbei und rätselt mit. Einen guten ersten Überblick bietet auch das von den Spielern erstellte Wiki.

Wir sind gespannt wie es mit der Geschichte um Felicitas‘ Verschwinden weitergeht.

Herold und Erdbeerhonig

Unter den Entdeckungen in unserem Briefkasten war auch dieser Umschlag:

[youtube]lK6G4d8Ugxw[/youtube]

Wenn ihr euch das Video genau angeschaut habt, wisst ihr ja, dass wir Euch diese Infos eigentlich gar nicht geben sollten, weil es uns untersagt war, sie zu veröffentlichen. Aber wer wären wir, wenn wir damit hinter dem Berg halten würden. Immerhin können wir hier nicht allein helfen. Ihr seid mindestens ebenso gefragt.

Verfasser des Briefes ist Kaspar Herold. Er ist Professor an der Universität Rein-Nuzingen im Fach Internetphänomenologie. Er schreibt:

Geehrter Patrick Möller,

mein Name ist Kaspar Herold. Ich bin Professor für Internetphänomenologie in den ehrwürdigen Hallen der Universität Rein-Nuzingen.
Ich bin momentan einem Phänomen auf der Schliche, das sich mehr und mehr im Internet manifestiert: Brandlöcher auf Computersystemen. Sie entzünden sich willkürlich und bieten den Durchgang zu anderen Computern, Websites und Weiterem dieser Art. Es ist nicht auszudenken, welche sensiblen Daten dadurch offenbart werden können. Und es ist nicht vorstellbar, was passieren kann, wenn eben jene Daten in falsche Hände geraten.

Aber nun zu meinem hauptsächlichen Anliegen: Vor einiger Zeit nun leitete mir die Fakultät meiner Universität eine anonyme Mail weiter, die auf mich beozgen war, mit folgendem Inhalt:

„Kaspar Herold muss ausgeschaltet werden.
Arnold“

Die Universität tappt im Dunkeln und ich sehe mich in meiner Existenz bedroht. Ich fürchte um mein Leben. Wer ist dieser Arnold? Führt er etwas mit diesen Brandlöchern im Schilde?
Jeder Schritt meiner Recherche von meiner Seite könnte meine Person ins Rampenlicht rücken und mich noch mehr bedrohen. Ich benötige einen unabhängigen Mitstreiter, der mir bei meiner Internetrecherche nach dem Ursprung dieser Mail helfen kann. SIE scheinen mir die Person mit hinreichend Ideenreichtum und Schneid zu sein, die ich benötige. Und SIE sind sicherlich jemand, dem ich vertrauen kann. Wenn SIE sich also berufen fühlen, diese Rolle des Adjutanten zu übernehmen, dann ist gar nicht zu ermessen, in welcher Schuld ich bei IHNEN stehe.

Ich habe anbei einen Link zu meiner Webseite versteckt, unter dem ich eine Botschaft für SIE hinterlegt habe, wie wir in Kontakt treten können.

K. Herold

Danke.

P.S.: Zeigen Sie diesen Brief niemandem. Nutzen SIE das Zündgehölz um alles zu verbrennen.

Gut, damit wäre noch einmal geklärt, dass wir gerade gegen die Regel der Veröffentlichung verstoßen haben. Tatsächlich lag dem Brief ein Streichholzpaket bei, auf dem wie schon auf dem Brief das Symbol der Universität prangte. Im Innern des Streichholzpakets versteckt befand sich ein kleiner Zettel, der die im Brief angekündigte URL enthielt: UNI-RN.ORG. Sie verweist auf eine Audionachricht von Kaspar Herold, der den nächsten Hinweis gibt, wie man mit ihm in Kontakt treten kann.

Anscheinend hat dieser Arnold ihn tatsächlich ganz schön eingeschüchtert, denn wir sollen per Email mit ihm Kontakt aufnehmen und dabei am Anfang der Email ein besonderes Erkennungswort nennen. Warum es sich dabei gerade um das Wort Erdbeerhonig handelt, wird sich vielleicht später noch zeigen.

Dann lasst uns mal gemeinsam dem armen Herrn Herold helfen und herausfinden, was da für Gefahren an der Akademie für Journalismus, Medien- und Internetphänomenologie lauern.

Websites:

Update #1:

Nachdem wir der Bitte von Professor Kaspar Herold gestern noch nachgekommen waren und ihm eine Email mit dem besagten Codewort am Anfang geschickt hatten, nahm dieser heute mit uns per Email  Kontakt auf:

Heureka,

dass SIE den erschwerlichen Weg einer uneigennützigen Internetjagd antreten wollen, sei IHNEN tausendfach gedankt. Die Anhaltspunkte sind dürr und die Antworten dafür um so labender, so hoffe ich. So hoffen „wir“, ab jetzt.

Der nachstehende Link führt SIE auf eine Seite, unter der ich die aktuellen Daten bezüglich meiner Suche nach Arnold gesammelt habe:

http://www.uni-rn.org/herold/xxxarchiv.html

Dort ist auch die E-Mail enthalten, die Arnold an die Universität geschickt hat. Schauen SIE sich alles gut an.

Das ist der Punkt, an dem ich selber nicht weiter weiß. Sicherlich finden SIE eine Erleuchtung. Suchen SIE, schauen sie mit offenen Augen, seien SIE Adler und Luchs zugleich. Alles kann hilfeich sein!

Sobald SIE neue Hinweise oder Spuren gefunden haben, schreiben SIE mir bitte umgehend eine Nachricht. Wir müssen unser Wissen teilen.

Sollten SIE Fragen haben, schreiben SIE mir so viele Mails wie SIE wollen. Das ist der mindeste Dank, den ich IHNEN bieten kann.

Nun habe ich dennoch eine Frage an SIE. In IHRER E-Mail haben Sie von „wir“ geredet. Haben SIE noch weitere Mitstreiter in das Vorhaben involviert? Das ist an sich eine löbliche Sache. Gerne ziehen SIE noch einige Mitstreiter hinzu. Je weniger von unserer Mission wissen, desto besser.

Ich segle auf purer Spannung, von IHNEN hören.

Folgt man dem Link von Kaspar Herold, gelangt man auf eine Übersichtsseite, auf der Professor Herold uns auf dem Laufenden über die Ermittlungen halten will. 3 Einträge befinden sich dort auch schon.

Der erste Eintrag enthält eine weitergeleitete Kopie der Email von Arnold mit dessen Droh-Nachricht. Der zweite Eintrag zeigt ein zerknülltes Papier, auf dem sich eine Gruppe Namens Transpiduum an den Professor gewandt hat und ihn auffordert eine gewisse Verena Dafoss zu suchen. Im Dritten Eintrag demonstriert der Professor seine jüngste Entdeckung, ein IT-Brandloch, dass zu einem Teil eines QR-Codes führt. (Mehr dazu findet man auf den Seiten 1 und 2 des Threads im ARG-Reporter-Forum.) Da es sich bei dem QR-Code anscheinend nur um die rechte, obere Ecke handelt und man anscheinend noch 3 weitere Teile benötigt, kommt man an der Stelle aber noch nicht weiter. Man muß wohl die anderen Teile noch finden.

Aber es gibt noch eine weitere Spur. Auf der Seite der Universität kann man die Unterseiten (mit Ausnahme der Seite von Professor Herold) nicht ohne ein Login aufrufen. Da wir kein solches Login haben, fragten wir mal vorsichtig beim Sekretariat nach (so wie es auf der Seite auch geschrieben steht). Prompt bekamen wir eine Antwort-Email von Sabine Möcken, in deren Anhang sich ein PDF-Dokument befand. Das PDF findet ihr hier unter dem Artikel als Download bereitgestellt. Es trägt den Namen AnfrageLogin.pdf.

Das allein war aber noch nicht alles, denn Dank dem PDF war es endlich möglich, das darin ebenfalls abgebildete Emblem der Universität vergrößert anzuschauen. Dabei kam erstaunliches zum Vorschein: Verena Dafoss ist die Gründerin der Universität Rein-Nuzingen. Und im Auge des Betrachters befindet sich zudem noch ein Schlüssel.

Na dann aber ab die Post und weitergerätselt!

Bluebird AR – Willkommen Hoffnung

Heute hat uns der Postbote einige interessante Sachen in den Briefkasten gesteckt. Den Anfang macht ein Umschlag aus Australien. Aber schaut doch erstmal selbst, denn heute gibts mal nicht den üblichen Text sondern vorab ein Video:

[youtube]lohJYePbfF0[/youtube]

Wie ihr in dem Video sehen könnt ist der Absender des Umschlags ein gewisser K. alias Kyle Vandercamp. Er bittet uns in seinem Schreiben, dass wir auf die mitgesendeten Gegenstände achtgeben sollen, und wahrscheinlich nicht nur darauf:

Hi,

I need you to look after these for me.
Who knows what’s going to happen to Bluebird over the next little while …
One thing I do know for sure is I can’t let
this bird fly. I’ve got to get the word out.

K.

Einer dieser Gegenstände ist sein Mitarbeiterausweis. Er trägt die Nummer #0004584. Daran befand sich auch ein USB-Stick der den Vornamen seines Besitzers in Großbuchstaben trug und auf dem er ein Video hinlegt hatte. Das Video könnt ihr in unserem Video sehen.

Schaut man sich ein bisschen im Internet nach Kyles Spuren um, so stößt man auf einen Blog namens Climatron und einen Flickr-Account. Darüber hinaus findet man auch einen Twitter-Account, der aber wohl nicht mit diesem Alternate Reality Drama in Verbindung steht. (Solange werden wir ihn erst einmal nicht verlinken 😉 Die Informationen, Beiträge, Fotos und Videos in seinem Blog weisen darauf hin, dass Bluebird sehr eng mit dem Thema Klimaschutz, Klimaerwärmung und ähnlichen verbunden sein muss. Es wird also spannend, wohin uns Kyles Spuren noch so alles führen.

Blick hinter den Vorhang:

In Kyles Blog kann man auch einen kurzen Blick hinter den Vorhang werfen. Auf der About-Seite öffnet sich der Vorhang einen kleinen Spalt weit und man erfährt, dass die Australien Broadcasting Corporation (kurz ABC) hinter diesem Alternate Reality Drama (wie sie es nennen) steckt. Es wird auch eine Webseite genannt, auf der schon bald mehr Background-Informationen zu finden sein sollen: Bluebird AR.

Webseiten:

Anmerkung der Redaktion: AR steht im Zusammenhang mit dieser Experience für Alternate Reality!

IGDA SIG ARG veröffentlicht Umfrageergebnisse

Die International Game Developers Association (kurz IGDA) beheimatet eine Vielzahl von sogenannten Special Interest Groups (kurz SIG). Vor einiger Zeit hatte sie deshalb in der SIG Alternate Reality Games Puppetmaster und ARG-Spieler gleichermassen dazu aufgerufen, an einer Umfrage teilzunehmen.

Nun hat Andrea Phillips, die derzeit die SIG Alternate Reality Games leitet, die Ergebnisse dieser Umfrage in einer Präsentation zusammengestellt und aufArgology.org veröffentlicht. Die Ergebnisse lassen sich dabei grob in zwei Gruppen teilen.

Der Erste Teil der Präsentation unternimmt eine demographische Betrachtung der Befragten, während im zweiten Teil der Präsentation eher Gehalts- und Arbeitsbedingungen von hauptberuflichen Puppetmastern eine Rolle spielen. Viele Ergebnisse spiegeln das wieder, was viele Beteiligte bereits wussten. Dennoch halten die Ergebnisse auch die eine oder andere Überraschung bereit.

Wie Andrea in ihrer Auswertung zu der Präsentation weiter schreibt ist bereits bei der demographischen Auswertung die erste Überraschung zu sehen, denn nach der Auswertung sind nur etwas mehr 1/4 der ARG-Spieler weiblich. Und noch überraschender schaut es gar bei den ARG-Entwicklerinnen aus. Verglichen mit der Verteilung der Geschlechter in der traditionellen Spiele-Entwicklung sind diese Werte zwar etwas besser, aber von Gleichheit kann hier noch keine Rede sein.

Die Frage nach der ethnischen Herkunft und deren Ergebnisse war in Andreas Augen sogar noch erschreckender. Sie ruft deshalb zu einem gemeinsamen Brainstorming auf, um hier eine Grundlage für eine viel stärkere Vielfältigkeit in der Zukunft schaffen zu können.

Im Bereich der Auswertungen zum Thema Gehalt und Arbeitsumfeld waren die Ergebnisse weniger überraschend. Der Großteil der ARG-Arbeiten wurde im letzten Jahr auf Freelance-Basis bewältigt. Die meisten haben dabei Arbeiten in allen möglichen Bereichen erledigt, mit Ausnahme der Darstellung einer Figur, was etwa nur 1/3 aller Befragten tatsächlich auch schon einmal getan haben.

Diese Umfrage war nur der erste Schritt und es ist erfreulich, dass schon viele daran teilgenommen haben. Im nächsten Jahr sollte in jedem Fall wieder eine solche Umfrage durchgeführt werden – auch damit man deren Ergebnisse mit denen der diesjährigen Umfrage vergleichen kann.

 

 

What happened to Sarah?

Mitten in der Nacht wacht Sarah auf. Um sie herum ist es dunkel, aber nicht richtig dunkel. Ein schwach pulsierendes Licht versetzt die Nacht in einen Zustand der Dämmerung. Als Sarah aufsteht und ihr Haus verlässt, gewinnt man den Eindruck, als sei sie von einer fremden Kraft gesteuert. Schritt um Schritt geht sie die Stufen von ihrem Haus zum Ufer des Sees hinab und steht dort auf dem kleinen Anleger einer leuchtenden, schwebenden Kugel gegenüber. Sie kniet sich nieder, streckt ihre Hand danach aus und verschwindet plötzlich.

Ein bisschen erinnert die Kugel an eine Erscheinung aus der TV-Serie 4400. Dennoch handelt es sich bei What happened to Sarah?, das offiziell The Curtain heißt, um eine Mischung aus Online-Game und Webserie.  Auf der Seite findet man auch den Hinweis, dass das Projekt als Showcase der Arbeit einer kleinen Gruppe von Filmemachern, Designern und Transmedia-Storyteller ist. Und die Geschichte beginnt gerade erst, sich richtig zu entfalten. Schon jetzt stehen verschiedene Videos, Websites, Emails und Social Networking-Sites den Teilnehmern offen und die Anteilnahme bei der Suche nach Lösungen auf die bisherigen, kryptischen Ereignisse befindet sich bereits auf einem hohen Niveau.

Bisher wissen wir, dass Sarah DiMichaela bei dem Buchhaltungsunternehmen Goldman and Dawn eine neue Stelle im Bereich der Neukunden-Akquise angenommen hatte. Deren Firmen-Slogan „There’s Magick in our numbers!„wirkt zunächst, als würden Goldman and Dawn seltsam magische Praktiken in ihrer Buchhaltung vollführen. Außerdem kündigen sie an, schon bald auch freie Webseminare auf ihrer Webseite anzubieten. Das erste dieser Seminare trägt den Titel „Strategic Thelemic Accounting“ und stellt somit auch gleich eine Verbindung zum Thelema College her, an dem Sarahs Bruder Vincent der Dekan ist. Das College hinterlässt ebenfalls einen sehr seltsamen Eindruck, denn es stellt sich auf der Webseite selbst als die führende Institution für die Erweiterung des Geistes und des menschlichen Wesens vor.

Das College stellt noch eine weitere Verbindung auf: Robert K. Maxwell, Absolvent des Colleges von 1993. Er hat einen sehr kontrovers diskutierten Bestseller mit dem Titel „The Hidden Secret Of All Creation“ geschrieben, den auch Sarah vor kurzem gelesen hat.

Wer sich nun auch bei diesem College anmelden will, der sollte schnell diesen Bogen ausfüllen, sich ein eigenes Siegel malen und dieses dann in diese Flickr-Gruppe hochladen. Zwar findet momentan viel der Interaktion per Email statt, aber man kann vieles entweder in den Unforen oder hier in den ARG-Reporter-Forennachlesen und natürlich auch mitdiskutieren. Um die Suche nach Sarah effektiver zu gestalten, hat der Familienfreund Neil Desmarais auch eine Facebook-Gruppe ins Leben gerufen, auf der immer wieder aktuelle Informationen zu finden sind und über die man sich dort ebenfalls austauschen kann.

Die Zeit Wird Knapp

In den letzten Tagen und Wochen berichteten mehrere Personen darüber, dass sie in ihrem Briefkasten einen großen Umschlag fanden. Gleich nach dem öffnen stellten sie fest, dass ihnen jemand eine von vielen verschiedenen Patientenakten zugesandt hatte.

Jede dieser Akten bestand aus einer Vielzahl unterschiedlicher Formulare: Ein Analysebericht mit Anmerkungen zu paranormalen Fähigkeiten des jeweiligen Patienten, ein Filmstreifen, sowie verschiedene, ausgefüllte Tests und deren Auswertungen. Darüber hinaus befanden sich in einigen Akten noch Klebezettel mit einem verschlüsselten, handschriftlichen Hinweis. Dieser führte nach der Entschlüsselung zu der Webseite Die-Zeit-Wird-Knapp.de, die sich mit einem seltsamen grün-gefärbten Bild im Hintergrund und einem Countdown offenbarte.

Morgen Abend (Dienstag) um 18 Uhr ist es bereits soweit, dann läuft der Countdown aus. Was wird dann passieren?

Bis dahin sammeln sich die Teilnehmer im frisch aufgesetzten PatZner-Forum und diskutieren über die Patientenakten, eventuellen Hinweisen wie zum Beispiel den Emails, die über das Wochenende noch bei einigen Teilnehmern eintrafen oder auch über mögliche neue Spuren, die sich als dem Gesamtzusammenhang der bisherigen Informationen ergeben.

Auch ein Wiki wurde bereits erstellt und mit den aktuellsten Informationen gefüllt.

Es kann also losgehen und man darf gespannt sein auf das, was da am Ende des Countdowns geschehen wird.

 

Folgst du schon dem Kaninchen?

Auf unseren regelmäßigen ARG-Reporter Get-2-Gether freuen wir uns ja auch immer wieder über neue Teilnehmer und die vielen Gespräche, die sich in diesem Zusammenhang ergeben. Und häufig kommt gerade bei neuen Teilnehmern immer wieder die eine Frage auf: „Wo kann ich mich anmelden, damit ich beim nächsten Mal auch gleich von Anfang an dabei bin?„.

Bislang lautete die Antwort auf diese Frage fast immer: Schau doch mal regelmäßig in den entsprechenden Foren oder auf den Webseiten (z.B. bei uns 😉 ) vorbei. Aber nun ist eine weitere Möglichkeit hinzugekommen:

Auf der Webseite Folge-dem-Kaninchen.de könnt Ihr Euch für kommende Alternate Reality Games registrieren, die von den vm-people durchgeführt werden, und vielleicht klopft das Kaninchen ja schon bald auch an Eure Tür.

 

Segel gehisst und Kurs gesetzt! – Die Pirates Society reaktiviert ihre Kräfte

Seit Ende der letzten Woche ist es Gewissheit: Die Piraten sind wieder da und ziehen ihre Kräfte zusammen denn: Es scheint als hätten sich die 48ers erneut formiert und planten bereits ihren nächsten Coup. Doch was haben sie dieses Mal vor? Welche dunklen Plänen hecken Sie schon wieder aus? Und gelingt es der Pirates Society ein weiteres Mal mit Hilfe der Spieler den Vorhaben der 48ers Einhalt zu gebieten?

Auf der Website der Pirates Society (www.jointhepirates.com) kann man sich ebenfalls anmelden. Zwar wird zum Boarding auch ein sogenannter Admission Code erfragt, aber wer keinen hat, kann das Feld wie auf der Seite angegeben auch einfach freilassen. Man bekommt dann einen solchen Code zugewiesen.

Dieses Mal dreht sich alles um einen jungen Mann namens Nils von Habermann. Er ist Forscher und im Auftrag des Arctic-Institutsbereits auf der einen oder anderen Forschungsmission gewesen als er über Ungereimtheiten und seltsame Vorkommnisse stolperte. Mit seinen Entdeckungen richtet er sich an seinen besten Freund Frank Weiss, der ebenfalls für das Institut am Standort Rostock arbeitet.

Weiss wendet sich seinerseits mit der Videobotschaft von Nils an die Pirates Society. Diese hat ihrerseits bereits einige neue Vorkommnisse verfolgt und schließt einen gemeinsamen Hintergrund der 48ers bei diesen Vorfällen und der Situation von Nils nicht aus und ruft ihre Mitglieder sofort dazu auf, sich wieder zu versammeln. In seiner ersten Botschaft an die Crew aus neuen und alten Mitgliedern merkt man Julius Grüneberger dabei deutlich an, dass allen ein nicht ganz einfacher Weg bevorstehen wird. Er berichtet von den bisherigen Ereignissen, den ersten Verlusten und dem, was da noch kommen mag.

Klar, dass sich bei diesen Geschehnissen die Society neu sammeln muss. Vielleicht kann Nils von Habermann ja auch weitere Informationen beisteuern. Er hat in seiner Nachricht an Frank Weiss zumindest mehr Hinweise versteckt, als es auf den ersten Blick zu erkennen war. Neben der Videobotschaft auf einem USB-Stick lag dem Päckchen noch eine Tüte Bonbons bei. Einige davon waren mit einem kleinen Streifen Papier umgeben auf denen Nils kurze Notizen geschrieben hatte. Es scheint, als zeige er damit auf einen Ort in Köln, weswegen Julius nun seine Piraten vor Ort bittet, die Augen entsprechend aufzuhalten.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=UdGrBrkQSrQ]

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